
Hallo liebe Leser, da bin ich wieder, live aus Kanada!
Eigentlich hatte ich ja versprochen, in meinem nächsten Blog auf Wandererlebnisse und -empfehlungen in meiner derzeitigen Wahlheimat einzugehen. Jetzt muss „Wanderlust 2“ allerdings noch einen Beitrag lang warten. Denn heute möchte ich zunächst einmal Bilder sprechen lassen.
Am vergangenen Freitag hatten wir hier zum ersten Mal das, was man einen „grauen Tag“ nennt und was eigentlich so gar nicht zu dem Etikett „Sunshine Coast“ paßt. Düsterer Himmel, dräuende dunkelgraue Wolken, Wind und Nieselregen. Ein Wetter, bei dem man eher an Noord-Holland denkt als an West-Kanada. Und ein Wetter, bei dem so mancher dann doch lieber zu Hause bleibt und es sich auf dem Sofa mit einem 1,5 l Eimer Salty-Caramel-Vanilleis gemütlich macht, um sich 6 – 8 Staffeln der neuesten Serien auf Netflix reinzuziehen. Doch nicht so bei uns! (Netflix haben wir dann abends geguckt, die neue Serie „Safe“, mit Michael C. Hall („Dexter“). Sehr empfehlenswert, aber das nur am Rande. Wer an mehr Einzelheiten interessiert ist, möge dem angehängten Link folgen. Und außerdem hatte ich nur eine 1 l Packung Eis auf dem Schoß, man soll es ja nicht übertreiben)
https://www.cbsnews.com/news/actor-michael-c-hall-and-author-harlan-coben-talk-new-series-safe/
Wir jedenfalls hatten am Nachmittag unsere bereits im letzten schottischen Sommer erprobten Regenjacken rausgeholt und uns aufgemacht zum Strand bei Sechelt. Unter „Strand“ darf man sich hier aber keinen „Beach“ aus feinstem Sand vorstellen, auf dem sich bei schönsten Wetter menschliche Grillhähnchen bei mehrmaligen Wenden gleichmäßig bräunen, bis sie ein Fall für den Dermatologen sind. Nein, hier bestehen die „Strände“ vorwiegend aus zwei Materialen: Stein und Holz. Auf einer Grundlage von größeren und kleineren Kieselsteinen erblickt das menschliche Auge eine schier unübersehbare Menge von angeschwemmten Treibholz in allen Größen, Arten, Farben und Schattierungen. Dieses Holz wiederum bietet bei näherer Betrachtung (vor allem wenn man ganz nah rangeht) höchst interessante Motive für einen Hobbyfotografen für mich, denn hier hat die Natur im Zusammenspiel mit Holz, Wasser, Wind und Salz teils faszinierende, teils bizarre Kunstwerke geschaffen, die es zu entdecken gilt. Und so möchte im weiteren Verlauf diese Blogbeitrags jetzt auch nicht mehr groß Worte verlieren, sondern lieber die Bilder für sich sprechen lassen.













So viel für heute aus meiner kleinen virtuellen Fotogalerie. Beim nächsten Mal gibt es dann Neuigkeiten, Eindrücke, Fotos und Infos rund ums Thema „Wandern“ an der Sunshine Coast. Jetzt muss ich schnell an den Kühlschrank, der letzte Rest „Salty Caramel Vanilleeis“ schmilzt mir sonst noch weg.
Wir lesen uns……….